Fonds-ABC

Fonds-ABC

C-Dax

Minütlich ermittelter Index der Deutschen Wertpapierbörse. Der Index setzt sich zusammen aus allen inländischen Aktien, die zum amtlichen Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) zugelassen sind. Derzeit sind mehr als 520 Titel im C-DAX (Composite DAX) enthalten. Der C-DAX wird in 19 weitere Branchenindizes unterteilt (seit April 1999). Es erfolgt eine Bereinigung um Bezugsabschläge und Dividendenzahlungen.


Cost-Average-Effekt

Auch: Durchschnittskosten-Effekt. Bei einer gleichbleibenden Sparrate werden – je nach Entwicklung des Fondspreises – bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. Langfristig erreicht der Anleger damit einen günstigen durchschnittlichen Einstiegspreis.


Crash

Starker Kurseinbruch an den Wertpapiermärkten.


Dachfonds

Fonds, deren Vermögen wiederum in andere Investmentfonds angelegt wird. Dadurch wird eine noch breitere Streuung und ein niedrigeres Schwankungsrisiko als bei „normalen” Fonds erreicht.


DAX

Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Wird aus den 30 repräsentativen Aktienwerten berechnet und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes.


Defensive Ausrichtung

Synonym für Defensive strategische Positionierung.
Übergewichtung – siehe Defensiver Titel im Portfolio.


Defensive Titel

Werte, die in der Regel sowohl an positiven als auch negativen Marktentwicklungen weniger stark partizipieren. Am Aktienmarkt werden in der Regel Aktien von Versorgern, Pharmaunternehmen oder Nahrungsmittelkonzernen als „defensiv” bezeichnet. Am Rentenmarkt erhalten Titel mit kurzen Restlaufzeiten diese Bezeichnung.


Deflation

Gegensatz: Inflation. Deflation bedeutet, dass sich das Geldvolumen einer Volkswirtschaft verringert und daher die Kaufkraft steigt. Im Rahmen von Deflation sind auch häufig Rezession und Preisrückgänge zu beobachten.


Depot

Sammelstelle für Wertpapiere, auch für Investmentanteile. Es ist zu unterscheiden zwischen:
a) Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut, das nicht nur die sichere Aufbewahrung garantiert, sondern dem Anleger auch die Verwaltung seiner Anteile abnimmt, so die Einziehung, Abrechnung und Gutschrift der Erträge, und
b) Depot in Form eines Investmentkontos bei einer Investmentgesellschaft.


Depotbank

Um einen verstärkten Anlegerschutz zu gewährleisten, darf die Kapitalanlagegesellschaft die von ihr aufgelegten Sondervermögen nicht selbst verwahren, sondern muss damit ein anderes Kreditinstitut als Depotbank beauftragen. Dieses verwahrt die Gegenstände des Fondsvermögens auf eigens dafür eingerichteten Sperrkonten oder Sperrdepots – getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft. Außerdem übernimmt die Depotbank die Ertragsausschüttungen, die Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen und die Ermittlung der Ausgabe- und Rücknahmepreise. Bei einer Depotbank muss es sich um ein unter staatlicher Aufsicht stehendes, in Deutschland zugelassenes Kreditinstitut handeln, das über ein haftendes Eigenkapital von mindestens 5 Mio. Euro verfügt. Für ihre Tätigkeit erhält die Depotbank ein aus dem Fondsvermögen zu zahlendes Entgelt. Dieses besteht in der Regel aus einer Depotgebühr für die Verwahrung des Fondsvermögens sowie einer Depotbankgebühr für deren Durchführungs- und Kontrollaufgaben.


Depotbankgebühr

Siehe Depotbank


Depotbankvergütung

Die Depotbank erhält für ihre Tätigkeit eine Vergütung, die sich nach Maßgabe der Vertragsbedingungen ergibt.


Derivate

Derivate sind Finanzinstrumente, bei denen es sich um keine eigenständigen Anlageinstrumente handelt, sondern um Rechte, deren Bewertung vornehmlich aus dem Preis und den Preisschwankungen und -erwartungen eines zugrundeliegenden Basisinstruments, zum Beispiel Aktien, Anleihen und Indizes, abgeleitet ist.
Zu den Derivaten zählen insbesondere Swaps, Optionen und Futures.


Derivate-Fonds

Fonds (Future-Fonds, Hedge-Fonds), die schwerpunktmäßig Terminmarktinstrumente in Futures, Optionen, Swaps oder anderen Derivaten investiert sind. Je nach Ausrichtung sind sowohl spekulative als auch risikomindernde Varianten denkbar.


Deutscher Rentenindex (REX)

REX ist die Abkürzung für Deutscher Rentenindex. Er bildet den Markt der deutschen Staatsanleihen ab. Dieser gewichtete Durchschnittskurs erfolgt durch die Einbeziehung von 30 idealtypischen Anleihen mit ganzzahligen Laufzeiten. Die Gewichtung wird jährlich überprüft. Die Grundgesamtheit bilden alle Anleihen, Obligationen und Schatzanweisungen Deutschlands.


Discount

Dies ist der Fachausdruck dafür, wenn Fonds unter ihren Nettoinventarwert angeboten werden.


Diversifikation

Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko. Mit einem Investmentfonds ist es sehr bequem möglich, das Risiko auf mehrere Unternehmen, Branchen und Länder sowie Anlageinstrumente zu verteilen.


Dividende

Anteil des Bilanzgewinns je Aktie an einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Dividende wird entweder in Prozent des Nennwertes oder in Währungseinheiten pro Stück ausgedrückt.


Dividendenanteil

Bei deutschen Investmentfonds, die deutsche Dividendenerträge vereinnahmt haben, wird deren Anteil an der Ausschüttung pro Investmentanteil ausgewiesen. Der Anleger benötigt diese Angabe, um sich das Körperschaftsteuerguthaben bei seiner Einkommensteuerveranlagung anrechnen zu lassen, wenn er keinen Freistellungsauftrag erteilt hat.


Doppelbesteuerungsabkommen

Zur Vermeidung der doppelten Besteuerung von Erträgen aus dem Ausland haben eine Vielzahl von Staaten mit Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen.


Dow Jones Euro Stoxx

Index, der über 300 Aktiengesellschaften der Europäischen Währungsunion umfasst.


Dow Jones Industrial Index

Aktienindex, der von Dow Jones & Co. veröffentlicht wird. Er ist ein gewichteter Index, zusammengesetzt aus den 30 umsatzstärksten Aktien der New Yorker Börse.


Dow Jones STOXX 50

Enthält die 50 Toptitel aus Europa, darunter auch deutsche Werte.


Duration

Die Duration stellt die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer einer Anlage in festverzinslichen Wertpapieren dar, gemessen in Jahren. Die Duration ist eine wichtige Risikokennzahl für Anleihen, denn sie beschreibt gleichzeitig die Sensitivität, mit der ein Anleihekurs auf Änderungen des aktuellen Marktzinsniveaus reagiert. Sinkt beispielsweise das Marktzinsniveau, so steigt der Anleihekurs umso stärker, je länger die Duration ist.


Durchschnittliche Laufzeit

Die noch verbleibende Laufzeit aller Anleihen im Rahmen des Investmentportfolios eines Fonds, gewichtet nach dem Volumen der Gelder, die in jede Anleihe investiert sind.


Durchschnittskosten-Effekt

Auch: Cost-Average-Effekt. Bei einer gleichbleibenden Sparrate werden – je nach Entwicklung des Fondspreises – bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. Langfristig erreicht der Anleger damit einen günstigen durchschnittlichen Einstiegspreis.


Shadow