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22.11.2011

„Via Laurentina“ in Rom erhält Goldmedaille für Nachhaltigkeit

Das LEED-Green-Building-Zertifikat bescheinigt dem Gebäude ökologische Nachhaltigkeit, hohen Nutzerkomfort und geringe Betriebskosten. Drees & Sommer begleitete das Projekt von der ersten Analyse über das Monitoring bis zur Zertifizierung.

Die „Via Laurentina“ ist das erste Gebäude in Italien, das mit dem LEED-Zertifikat in Gold nach NC 2009 ausgezeichnet wird. So konnten der Trinkwasserverbrauch um fast 80 Prozent und der Energieverbrauch und fast 40 Prozent reduziert werden. Das Gebäude verfügt über Erneuerbare Energie-Anlagen, die rund 18 Prozent des eigenen Energiebedarfs decken. 93 Prozent des angefallenen Materials konnten recycelt werden. Seit August 2009 arbeiteten die SEB Asset Management und Drees & Sommer an der Zertifizierung des Bürogebäudes.

Der Gebäudekomplex wurde vor acht Jahren von der SEB Asset Management für ihren Offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest erworben. Schon beim Ankauf 2003 wurde geplant, die insgesamt fünf Gebäude in enger Zusammenarbeit mit dem Mieter, ein italienischer Energie- und Erdölkonzern, umfassend zu sanieren. „Die Herausforderung lag darin, die Baumaßnahmen im laufenden Mietverhältnis durchzuführen, ohne den Betrieb einzuschränken. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Mieter konnten die ursprünglich definierten Anforderungen sogar übertroffen werden, so dass der Mietvertrag um neun plus sechs Jahre verlängert wurde“, so Axel Kraus, der für das Immobilienmanagement verantwortliche Geschäftsführer der SEB Asset Management.

Zunächst war lediglich der Nachhaltigkeitsstandard nach LEED in Silber geplant. Durch die enge Projektbegleitung gelang es, die Auszeichnung in Gold für das erste von fünf Gebäuden innerhalb des Budgetrahmens zu erreichen. Für weitere vier Gebäude des Gesamtkomplexes soll ebenfalls Gold erzielt werden. „Die LEED-Zertifizierung der „Via Laurentina“ in Gold zeigt, dass auch bei Bestandsimmobilien mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz machbar sind“, so Christian Motter, Projektpartner bei Drees & Sommer in Mailand.

Die Spezialisten untersuchten zahlreiche Prozesse innerhalb des Objektes, zum Beispiel Materialströme, wie sie beim Verbrauch von Büromaterial oder der Abfallentsorgung entstehen. Dafür sind Detailkenntnis und langjährige Erfahrung beim Thema Green Building sowie im Hochhaus- und Bestandsgebäudebereich unerlässlich. Um den Optimierungshebel wirksam ansetzen zu können, wurde zudem der Energiebedarf mit modernsten Monitoring-Tools überwacht. Ein Expertenteam führte die energetische Analyse für die 48.000 Quadratmeter des zwischen 1978 bis 1982 erbauten Bürogebäudes durch und erarbeitete die entsprechenden Optimierungsvorschläge.


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