Investmentprozess

Risikobewusstsein und nachhaltiger Ertrag sind die Grundsätze, auf denen unsere Investitionsentscheidungen beruhen.

Unser Investmentprozess basiert auf einem kombinierten Top-down-/Bottom-up-Ansatz. Dabei werden die wirtschaftlichen und standortbezogenen Chancen und Risiken der potenziellen Investitionsstandorte sowie die Marktaussichten der einzelnen Immobilienteilmärkte in die Beurteilung einbezogen (Top-down). Die Investitionsanalyse der Einzelimmobilien erfolgt insbesondere unter Bewertung der Lage sowie des direkten Umfelds, der Ausstattung, der Mieter und ihrer Bonität (Bottom-up).

Makroökonomische Analyse

Immobilieninvestments setzen eine umfassende makroökonomische Analyse des wirtschaftlichen Umfelds voraus. Denn die weltweiten Immobilienmärkte sind weder vollständig transparent noch funktionieren sie nach einer einheitlichen Logik. Unsere langjährig gewachsene Investment-Erfahrung über unterschiedliche Immobilienzyklen, Teilmärkte, Standorte und Nutzungsarten hinweg stellt sicher, dass wir die sich verändernden Gegebenheiten an den Immobilienmärkten einschätzen und für einen langfristig wertorientierten Investmentprozess nutzen können. Wer zudem unterschiedliche Rechtssysteme und Schwierigkeiten mit Investmentbeschränkungen kennt, vermag langfristige Renditepotenziale exakt zu beurteilen. 


Markt-Scoring-Modell

Um die globalen makroökonomischen Trends zu analysieren, benutzen wir ein Markt-Scoring-Modell, das die vergleichende Beurteilung von Teilmärkten und Nutzungsarten erlaubt. Das Modell filtert und bewertet die Gesamtheit der betrachteten Märkte anhand von sozioökonomischen und immobilienmarktspezifischen Faktoren. Als Ergebnis liefert es ein Arbeitsuniversum derjenigen Märkte, in denen ein Investment in naher Zukunft interessant ist. Darüber hinaus wird eine Monitoring List erstellt, die jene Märkte enthält, die beobachtet werden, in denen ein Investment aber kurzfristig nicht angestrebt wird.  

Auf Basis der fondsspezifischen Target List identifiziert unser internationales Investment-Team passende Investmentangebote für die individuellen Anforderungen der unterschiedlichen Immobilienportfolios von SEB Asset Management. Für die konkrete Investitionsentscheidung analysiert das Management die Mikro-Lage und die Gebäudequalität, ermittelt die Einkommens- und Kostensituation und beurteilt die Nutzungsmöglichkeit des Objektes. Neben hohen laufenden Mieterträgen und dem Wertsteigerungspotenzial der Immobilie spielt auch die Wiederveräußerbarkeit eine entscheidende Rolle. 

Investment-Committee

Die generelle Investitionsentscheidung trifft das Investment Committee, das sich aus dem Management Board sowie unterschiedlichen Experten der Bereiche Fondsmanagement, Investments, Commercial Asset Management, Technical Asset Management und Risk Management zusammensetzt. Die Bündelung der Immobilienkompetenzen unseres Hauses ermöglicht die interdisziplinäre Sichtweise auf ein singuläres Objekt und die optimale Allokation in unsere Immobilienfonds. 

Nach dem erfolgreichen Ankauf werden die objektspezifischen Dokumentationen an das kaufmännische Asset Management übergeben, das die fortlaufende Betreuung der Immobilien bis zum Verkauf verantwortet. 

Bei der Veräußerung von Immobilien legen wir denselben spezialisierten Investmentprozess zugrunde wie für ihre Akquisition. Unser Immobilienbestand wird regelmäßig dahingehend analysiert, ob die wirtschaftlichen und standortbezogenen Chancen und Risiken sowie die portfoliospezifischen Rahmenbedingungen für eine Veräußerung sprechen.

Unabhängig davon behält der jeweilige Fondsmanager die individuellen Kundenbedürfnisse des Anlegers, die aus seinem bilanziellen und regulatorischen Umfeld resultieren, stets im Auge. 

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