Risikomanagement

Risikomanagement

Neben der täglichen Überwachung der gesetzlichen (Investmentgesetz und Derivateverordnung) und vertraglichen Anlagegrenzen wird das Risikoprofil der Wertpapiersondervermögen wöchentlich mit Hilfe umfassender Stresstests überwacht.

Die Derivateverordnung regelt die Risikoüberwachung von Investmentfonds mit derivativen Finanzinstrumenten (z.B. Futures, Optionen, Strukturierte Produkte mit Optionskomponente).

Stresstests sind eine Anforderung der Derivateverordnung und müssen mindestens einmal pro Monat durchgeführt werden. Die SEB Asset Management geht über die Anforderungen hinaus und führt eine wöchentliche Überwachung der Sondervermögen mit Stresstests durch, um möglichst frühzeitig unerwünschte Veränderungen im Risikoprofil zu erkennen und ggf. Maßnahmen einzuleiten.  Außerdem werden die Stresstests auch bei Sondervermögen, die keine Derivate beinhalten, durchgeführt.

Stresstests ergänzen die tägliche Risikoüberwachung durch statistische Modelle, in dem sie unwahrscheinliche, aber mögliche Extremsituationen am Kapitalmarkt simulieren. Dadurch erhält der Portfoliomanager Handlungshinweise, um das Risiko in extremen Kapitalmarktsituationen effizient zu steuern.

Die Stresstests basieren auf Extremszenarien aller relevanten Risikofaktoren eines Sondervermögens.


Die Überwachung der Einhaltung der Limitierung der Stresstestergebnisse erfolgt vom Portfoliomanagement unabhängig durch Risk Management. Dies geschieht im Wesentlichen durch das Monitoring der wöchentlichen Veränderung der Szenarioergebnisse. Die Limite werden durch die Geschäftsführung festgelegt.

Überschreiten die wöchentlichen Veränderungen ein vorgegebenes Limit, so kann dies auf eine Veränderung des Risikoprofils bzw. der Fondszusammensetzung hindeuten. In diesem Fall analysieren Portfoliomanager und Risk Management diese Veränderung. Abhängig vom Ergebnis der Analyse erfolgt die Einleitung der Maßnahmen zur Reduzierung von Risiken.

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